Auslegware für den Einzelhandel

Auslegware für den Einzelhandel kann man im Fachhandel und online beziehen. Besonders muss darauf geachtet werden, dass es unterschiedliche Qualitäten für jeden Beanspruchungsbereich gibt.
Vor einer Bestellung ist die Frage zu klären, ob das Geschäft unmittelbar von der Straße erreichbar ist oder ob es in einer oberen Etage liegt. Die andere Frage ist, in welchem Umfang auf der Fläche Lasten bewegt werden. Früher hatte man im Einzelhandel ausschließlich Dielenfußboden. Der Vorteil lag in einer für den Kunden sehr ansprechenden Optik. Leider ist Holz nicht sehr wasserresistent. Es wird mit der Zeit weich und zerfasert schnell. Im Laufe der Zeit haben sich dann Fliesen durchgesetzt, die dann jedoch von Estrich abgelöst wurden. Um dem Kunden ein ansprechendes Ambiente zu gewährleisten, kam dann immer öfters Auslegware zur Ausführung. Hier gab es sehr unterschiedliche Qualitäten und Farben. Je feiner die Maschen waren, desto hochwertiger war der Eindruck, den der Kunde beim Betreten der Auslegware hatte. In der 2. Hälfte des Jahrhunderts kamen immer raffiniertere Muster zur Anwendung, die später durch die Steuerung eines Computers fast beliebig gestaltet werden konnten.
In der heutigen Zeit kommt fast ausschließlich Velours zum Einsatz, das vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Auf Wunsch kann z.B. das Firmenlogo des Kunden mit eingearbeitet werden. Als Abschluss kann man einen Sockel aus dem gleichen Material mit umkettelten Kanten ankleben. Diese Auslegware ist überaus wasserunempfindlich und in hohem Maße robust. Um noch höhere Belastung zu erzielen, kann Auslegware auch vollflächig verklebt werden. Zur Sicherung der Eingangsbereiche werden Messingschienen im Türeingang verschraubt. Diese ermöglichen dann einen glatten Übergang von einem Raum zum anderen.


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